Onpage-Optimierung

Onpage-Optimierung: Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung innerhalb von Webseiten. Ranking-Faktoren und erfolgversprechende Maßnahmen für bessere Platzierungen und mehr Traffic.

 

Ladezeit Check - SEO-relevant?

Eines der Grundprinzipien von Google lautet: “Fast is better than slow.” Webseiten die schnell laden verbessern die Nutzerzufriedenheit und es ist Googles größtes Anliegen, das Surf-Erlebnis der User in den Mittelpunkt zu stellen. Niemand möchte 20 Sekunden lang warten, bis eine Seite geladen ist.

Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Google seit April 2008 die Ladezeit einer Zielseite auch in den Qualitätsfaktor bei AdWords einfließen lässt. Wie die Ladezeit von Google eingeschätzt wird, erfährt man, indem man sich die Details des Qualitätsfaktors anzeigen lässt (hierzu innerhalb einer Anzeigengruppe auf den Reiter Keywords gehen, über das Lupensymbol fahren und “Details und Empfehlungen »” aufrufen):

Ladezeit Google AdWords

Bei welchem Grenzwert handelt es sich nun um eine langsame Seite? Google gibt hierzu folgende Infos:

Derzeit berechnen wir die Ladezeiten auf Basis der Zeit, die der Download des HTML-Contents Ihrer Zielseite in Anspruch nimmt. HTML-Ladezeit beträgt normalerweise 10 bis 30 Prozent der Gesamtladezeit einer Seite. Eine dreisekündige Differenz vom regionalen Durchschnitt weist daher auf eine deutlich größere Abweichung hin. Der regionale Durchschnitt hängt vom Standort des Servers ab, auf dem Ihre Website gehostet wird. Sollte Ihre Website auf einem Server in Indien gehostet sein, wird die Ladezeit Ihrer Zielseite mit der durchschnittlichen Ladezeit in dieser Region Indiens verglichen. Dies gilt auch, wenn ihre Website auf eine Zielgruppe in den USA ausgerichtet ist.

Ob die Ladezeit neben den bezahlten Anzeigen auch Einfluss auf die natürlichen Suchergebnisse hat wird kontrovers diskutiert.
Zieht man nur die Nutzererfahrung heran, würde es Sinn machen, Seiten die zu lange laden abzuwerten und “schnelle Informationen” aufzuwerten. Wenn man als Website-Betreiber ein Auge auf die Ladezeit hat, kann man also nichts falsch machen.

Welche Tools sind für einen Ladezeit-Check geeignet?

Es existieren tausende von Ladezeit-Checkern im Netz, darunter gibt es aber auch viel Schrott. Zwei zuverlässige Tools sind z.B. pingdom und der von ANW entwickelte Checker den 1und1 einsetzt.

Ladezeit checken pingdom

Das Tool von pingdom ist sehr ausführlich und speichert das Test-Datum, so dass man später mit vorherigen Tests vergleichen kann.

Fazit:Für AdWords-Zielseiten ist es ohnehin Pflicht die Ladezeit im Auge zu behalten. Auch sonstige Seiten sollten diesen Aspekt nicht vernachlässigen. Selbst wenn es aktuell für das Ranking noch nicht bzw. nur sehr geringe Auswirkungen hat, profitieren die User davon enorm. Bei Wordpress sind oftmals JavaScripts und lahme Plugins verantwortlich für lange Ladezeiten.

Relevante Suchbegriffe: Ladezeit Check | Tools um Ladezeiten zu prüfen

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Kategorien: Suchmaschinen-Optimierung | SEO, Suchmaschinen-Marketing | SEM, Tools, Google AdWords, Onpage-Optimierung, Offpage-Optimierung
Kommentare: 2 von TrafficTrends | am 13. Januar 2009 | um 15:43 Uhr
 

PageRank Sculpting

Beim PageRank Sculpting geht es darum für das Ranking wichtige Seiten zu stärken und unwichtige Seiten zu schwächen. Wem der Begriff nicht zusagt, kann auch einfach von “Verteilung der internen Linkpower” sprechen.
Die Linkpopularität wird also über die interne Verlinkung auf diejenigen Seiten gelenkt, die nachher in Google vorne mitmischen sollen.

Um dies zu erreichen, muss man zunächst die Seiten identifizieren, die eigentlich nicht wichtig für Suchmaschinen sind:

Kandidaten für PageRank Sculpting
AGB
Datenschutz
Kontakt
Impressum
Sicherheit
Entsorgungs- und Umweltbestimmungen
Hilfe
...

Es kommt hierbei auf den Einzelfall an. Handelt es sich z.B. um eine umfangreiche “Hilfe-Seite” mit viel wertvollem Content kann man diese durchaus für das Ranking belassen. Seiten wie “Datenschutz” oder “AGB” sollte man aber grundsätzlich schwächen. Seiten wie “Sitemap” sollte man dagegen nicht schwächen.

Hat man die geeigneten Kandidaten identifiziert, muss man sie nun über die Hyperlinks aus der Ranking-Wertung herausnehmen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1) Nofollow-Attribut: Die Hyperlinks, die auf die Kandidaten zeigen, werden mit dem Attribut rel=”nofollow” versehen, welches den Suchmaschinen mitteilt “Die Zielseite bitte nicht mit Linkpower versehen”:

<a rel="nofollow" href="http://www.traffictrends.de/datenschutz.html">Datenschutz</a>

2) JavaScript-Verlinkung: Mit JavaScript kann man einen Link so gestalten, dass er für Suchmaschinen nicht lesbar ist.

<script language="JavaScript">
<!--
var url = 'http://www.traffictrends.de/datenschutz.html';
document.write ('<a href = "' + url +'"> Datenschutz</a>');
//-->
</script>
Fazit:Empfehlenswerter ist die Nofollow-Variante, da man hiermit barrierefrei bleibt und außerdem nur die Weitergabe von Popularität, nicht aber die gesamte Indizierung verhindert. Das Nofollow-Attribut sorgt nämlich nicht dafür, dass die Zielseiten nicht in den Index kommen, sondern beeinflusst nur die Weitergabe von “Wichtigkeit”. Sollten also Suchanfragen nach “Firmenname Impressum” vorkommen, wird das Impressum i.d.R. dennoch gefunden.

Relevante Suchbegriffe: PageRank Sculpting | Interne Linkpopularität

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Kategorien: Suchmaschinen-Optimierung | SEO, Suchmaschinen, Onpage-Optimierung, Google
Kommentare: 0 von TrafficTrends | am 8. Januar 2009 | um 23:55 Uhr
 

Latent Semantic Optimization (LSO)

Latent Semantic Optimization (kurz LSO) ist eine Technik, die in Zukunft bei SEO eine immer größere Rolle spielt. Basis für LSO ist Latent Semantic Indexing (kurz LSI), sprich die semantische Indexierung von Suchmaschinen. Hiermit ist es Google möglich, die Thematik einer Webseite einzuordnen, indem die Wortbeziehungen auf einer Seite analysiert werden. Mit LSI kann die Suchmaschine z.B. erkennen, ob der Begriff “Bank” auf einer Webseite im Zusammenhang mit einem “Kreditinstitut” oder einer “Sitzgelegenheit” steht.

Seiten die verwandte Wörter enthalten, werden wichtiger als Seiten, die nur spezifische Keywords enthalten. Damit ist es möglich, unter Begriffen gefunden zu werden, die überhaupt nicht im Text der Webseite und auch nicht in (externen) Linktexten vorkommen.

Wie lässt sich nun herausfinden, ob Google einen Begriff als thematisch stark verwandt ansieht? Thematisch verwandte Begriffe lassen sich z.B. über eine Suchanfrage mit Tilde (~) als erweiterten Suchoperator herausfinden. Sucht man z.B. nach “Cocktails” (zunächst noch ohne Tilde), hebt Google wie gewohnt den Begriff aus der Suchanfrage sowohl im Singular als auch im Plural fett hervor:

Latent Semantic Optimization - LSO
LSO Google Tilde

Wiederholt man nun die Suchanfrage mit vorangestellter Tilde (~) und schaut sich in den Top 100 Ergebnissen erneut die fett hervorgehobenen Begriffe an, wird man auf verwandte Begriffe zum Keyword “Cocktails” stoßen, wie in diesem Fall “Drinks” und “Cocktailbar”:

Latent Semantic Indexing - LSI

Mit diesen Erkenntnissen kann man nun sowohl Onpage, als auch in externen Linktexten arbeiten. Eine weitere Möglichkeit an verwandte Begriffe zu kommen, sind die von Google am Ende der SERPs angezeigten “Verwandten Suchvorgänge”:

Google Verwandte Suchvorgänge

Ein anderes Beispiel mit der Suche “~PC” bringt die thematisch relevanten Begriffe “Windows”, “Computer” und “DOS” zu Tage.

Fazit:Mit Latent Semantic Indexing trennt sich die Spreu vom Weizen. Nur Seiten mit hochwertigem Content, die thematisch umfassende Informationen anbieten, werden auf Dauer im Ranking oben mitspielen können. Seiten, die viele spezielle Themen zusammen behandeln, werden es dagegen schwer haben.

Relevante Suchbegriffe: Latent Semantik Optimierung Indexierung

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Kategorien: Online Marketing News, Suchmaschinen-Optimierung | SEO, Suchmaschinen, Onpage-Optimierung, Offpage-Optimierung, Google
Kommentare:1 von TrafficTrends | am 21. Dezember 2008 | um 22:59 Uhr